Kurze
Vorstellung der Abtei Münsterschwarzach:
Vor den Toren der Stadt Würzburg, inmitten idyllischer Weinorte am Main, liegt Münsterschwarzach mit
seiner eindrucksvollen Abtei, die als Benediktinerinnen-Kloster im Jahr 788 gegründet wurde. Schon von weitem ist das Wahrzeichen der Abtei, die vier Türme, zu sehen.
Nach langer und wechselvoller Geschichte leben und arbeiten hier Mönche nach der Regel des hl. Benedikt. Ihre Aufgabenstellung heute ist sehr vielfältig – neben der
Missionstätigkeit in Afrika, Asien und Südamerika, der Seelsorge für die Menschen in der fränkischen
Heimat und für Gäste aus nah und fern, der Bildungstätigkeit für Jugendliche im Gymnasium unterhält die Abtei eine Reihe von Werkstätten und kleinen Betrieben: Neben der Landwirtschaft und der Gärtnerei gibt es eine Schreinerei, Metzgerei und Bäckerei, die Elektro-, Kfz- und Metallwerkstätten, die Druckerei, den Vier-Türme-Verlag, die Kunst- und Buchhandlung, um nur einige aufzuzählen.
Bekannt für ihre Handwerkskunst ist die Gold- und
Silberschmiede, in der Mönche und Angestellte arbeiten und auch Lehrlinge ausbilden. In dieser Werkstatt
entstehen – nach eigenen Entwürfen oder nach den Vorstellungen der Auftraggeber – etwa
Halsschmuck, Ringe, Armreife. Doch geschmiedet werden vor allem auch sakrale Kunstgegenstände wie Altargerät, Monstranzen und Tabernakel in traditionsreicher Handwerkskunst.
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